112 Tage

Seit der konstituierenden Sitzung sind bereits 112 Tage vergangen. Mehr als drei Monate. Zeit mal ein wenig zu schauen was bisher (nicht) geschehen ist.

  1. Die finanzielle Lage ist nach wie vor angespannt. Das Budget 2026 wurde im Dezember mehrheitlich beschlossen und ist weit weg von einem Konsolidierungsbudget.
  2. Das Thema teilweiser Verkauf der Gemeindewohnungen ist nach wie vor kein Thema für die Vösendorfer Regierung.
  3. Zum Thema gemeindeübergreifende Kooperationen, Auslagerung von Tätigkeiten, habe ich nach wie vor nichts gehört – Der Antrag der NEOS wurde von der Bürgermeisterin in den Finanzausschuss verwiesen, von dort dürfte das Thema wieder retour gehen.
  4. Die Parkplatzsituation ist nach wie vor ein Problem, nicht mal die Zeiten auf der Laxenburger Straße wurden angepasst. Dafür wurde der Arbeitskreis wieder eingesetzt, inklusive Zeitplan. Bis Sommer sollte hier was passieren.
  5. Die Bausperre ist ausgelaufen und die Bauträger freuen sich.
  6. Verkehrsplanung war bisher auch noch kein Thema. Schauen wir mal ob es hierzu noch Tätigkeiten geben wird.
  7. Wie es mit dem ASV weiter geht, weiß man auch noch nicht. Das angekündigte Konzept wurde bis jetzt nicht vorgestellt.

Warum ich gerade auf diese 7 Punkte komme? Weil diese Punkte unserer Meinung nach als erstes geklärt hätten werden müssen!

Was wurde statt dessen bisher umgesetzt

  1. Bestellung diverser Beauftragter
  2. Erhöhung Eintritt Seebad
  3. Anpassung Friedhofsgebühren und Kostensätze Indirekteinleiter
  4. Bestehende Rahmenvereinbarung wurden verlängert
  5. diverse Subventionen wurden beschlossen
  6. Die Vereine bekommen viel Geld für den Besuch der Partnergemeinden
  7. und ähnliche wichtige Punkte

Wenn ich ein nett formuliertes Fazit ziehen möchte würde ich sagen „Da ist noch viel Luft nach oben!“

Die nächste Sitzung ist für Ende März geplant. Vielleicht kommen ja noch wichtige Themen auf die Tagesordnung in den nächsten 44 Tagen.

Miteinander Verkehr beruhigen

Wer in Vösendorf wohnt, kennt die Verkehrssituation zur Genüge.

Die Umbauarbeiten bei der Badner Bahn Kreuzung beginnen heuer im Sommer. Die Verhandlungen waren überaus langwierig, da natürlich jeder Verhandlungspartner das beste für sich rausholen wollte.

Ein weiterer Punkt sind nachhaltige Mobilitätskonzepte mit den Bauträgern. Um dem Pendlertourismus bei der Badner Bahn hintan zu halten wurden zwei Kurzparkzonen eingeführt. Sollte dies nicht reichen, wird es, wenn es nach uns geht, einen Bürgerbeteiligungsprozess diesbezüglich geben.

Da wir aber natürlich die vorhandenen Fahrzeuge nicht einfach loswerden, ist ein weiterer wichtiger Punkt der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel um es den Vösendorferinnen und Vösendorfern leichter zu machen umzusteigen und das eigene Auto öfter mal stehen lassen.

Miteinander Wohnraum für die Jugend

Einige unserer Kandidatinnen und Kandidaten kennen das Problem aus eigener Erfahrung. Die Kinder werden groß und wollen ausziehen, doch wohin? Außerhalb der Gemeindebauten gibt es in Vösendorf kaum leistbaren Wohnraum. In den letzten Jahrzehnten haben die Bauträger nur frei vergebene Eigentumswohnungen gebaut. Mietwohnungen findet man kaum, außer Privatvermietung und die sind oftmals nicht leistbar.

Bei dem kommenden Wohnprojekt in der Benya Siedlung hat Hannes bei Nachverhandlungen mit dem Bauträger, nicht nur einen Kindergarten reinreklamiert, sondern auch ein paar Starterwohnungen für unsere Jugend. Natürlich ist das immer noch nicht genug. Bei genehmigten Bauvorhaben kommt es aber auf Verhandlungsgeschick und ein Entgegenkommen vom Bauträger an. Dieser Punkt liegt uns aber wirklich sehr am Herzen und wir werden ihn mit Feuereifer weiter verfolgen.

Um schnell zu helfen setzen wir uns daher auch für einen Wohnbonus für die erste eigene Wohnung der Vösendorferinnen und Vösendorfer ein.