Top-Events

Ich habe mal wieder auf der Gemeinde-Homepage ein wenig gestöbert und geschaut ob es irgend etwas Neues gibt und dabei sind mir zwei angekündigte Top-Events aufgefallen!

Undercover BigBand Jubliäumskonzert – diesen Samstag 30. Mai um 19 Uhr im Kulturgwölb. Noch gibt es Karten! Ich habe meine schon und freue mich schon sehr auf das Konzert!

Und bald ist auch das Schlossparkfest 2026! Am 12. und 13. Juni wird im Schlosspark Vösendorf wieder gefeiert! Am Freitag ist die offizielle Eröffnung um 17 Uhr. Alle Details zum Schlossparkfest 2026 gibt es HIER.

Was ich auch noch mit euch teilen möchte ist der Tut gut-Vortrag zum Thema „Mythos Cholesterin“:

Viel Spaß bei den Vösendorfer Top-Events diesen Sommer! Wir sehen uns!

Digi-Kompass

Auf meine Initiative hatten wir Anfang Mai einen Beratungstermin der Dorf- und Stadterneuerung und der Donau-Universität Krems zum Thema „Wie können wir die Verwaltung mit Hilfe der Digitalisierung schneller und leichter machen und dabei die Qualität verbessern!“

Unterstützt wurde ich von den Gemeinderäten DI Christian Swoboda, MSc (Team Birgit Petross) und DI Mag. Peter Köck (Grüne).

Von der Verwaltung der Gemeinde war auch der neue Mitarbeiter dabei, welchen die Frau Bürgermeister in ihrer Kompetenz befristet eingestellt hat. Netterweise war ich von der Amtsleitung vorgewarnt worden, dass es hier einen neuen zuständigen Mitarbeiter gibt.

Wir haben uns dann alle zusammen den aktuellen Digitalisierungsstand der Gemeinde angeschaut und Verbesserungspotential für die Gemeinde identifiziert.

Es waren spannende zwei Stunden – eine halbe Stunde haben wir überzogen, da wir so motiviert waren. Einiges würde, meiner Meinung nach, wirklich viel Sinn machen. Manches haben wir bereits, ist aber nicht wirklich bekannt – das habe ich für mich mitgenommen es zu bewerben.

Ich warte jetzt noch auf das Protokoll und dann können wir das Thema im nächsten Ausschuss ein wenig vorantreiben.

Geheimhaltung

Natürlich finden auch Ausschüsse statt und es gibt auch diverse Arbeitsgruppen. Allerdings darf ich über den Inhalt nicht schreiben. Denn auch wenn das Amtsgeheimnis abgeschafft worden ist, gilt dies nicht für Gemeinderäte.

So sagt der §21 (5) NÖ GO 1973 i.d.g.F. folgendes:

Die Mitglieder des Gemeinderates haben entsprechend den bundesverfassungsgesetzlichen Vorgaben den Grundsatz der Informationsfreiheit zu wahren. Sie sind, soweit erforderlich und gesetzlich nicht anderes bestimmt ist, zur Geheimhaltung über alle ihnen aus ihrer amtlichen Tätigkeit bekanntgewordenen Tatsachen

  1. aus zwingenden integrations- oder außenpolitischen Gründen,
  2. im Interesse der nationalen Sicherheit,
  3. im Interesse der umfassenden Landesverteidigung,
  4. im Interesse der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit,
  5. zur Vorbereitung einer Entscheidung,
  6. zur Abwehr eines erheblichen wirtschaftlichen oder finanziellen Schadens einer
    Gebietskörperschaft oder eines sonstigen Selbstverwaltungskörpers oder
  7. zur Wahrung überwiegender berechtigter Interessen eines anderen
    verpflichtet. Die Verpflichtung zur Geheimhaltung besteht über die Dauer der Mitgliedschaft zum Gemeinderat hinaus. Von dieser Verpflichtung zur Geheimhaltung können die Mitglieder des Gemeinderates nur vom Gemeinderat entbunden werden.

Alles was wir in den Arbeitsgruppen – zur Vorbereitung einer Entscheidung – hören und worüber wir sprechen, dürfen wir also nicht kommunizieren. Und auch nicht was in den Ausschüssen besprochen wird. Denn auch dort wird darüber diskutiert, was letztendlich in einem Tagesordnungspunkt für eine Gemeindevorstand bzw. -ratssitzung mündet.

Und Punkte in der Nicht-öffentlichen Sitzung sind deshalb nicht öffentlich, weil Interessen eines Dritten gewahrt werden sollen.

Jedem/Jeder der mehr wissen will, was auf der Gemeinde passiert empfehle ich daher bei der nächsten Wahl anzutreten und zu schauen ein Mandat als Gemeinderat zu erreichen.

Sitzungen

Alles was nicht unter laufende Verwaltung oder Bürgermeisterkompetenz fällt, muss durch diverse Gremien. Entweder nur in den Gemeindevorstand oder in Gemeindevorstand und Gemeinderat.

Hier müssen sie uns natürlich informieren.

Was ich noch nicht herausgefunden habe ist, ob sie wirklich so verpeilt sind, wie sie uns manchmal glauben machen wollen oder ob sie ihre Punkte – welche durch die Gremien müssen – wirklich nicht im Griff haben.

  • Verschobene Sitzungen.
  • Vergessene Termine.
  • Ständige Dringlichkeitsanträge von den Regierungsparteien, weil fünf Tage vor der Sitzung noch nicht klar war, dass es den Punkt geben wird?
  • Tagesordnungspunkte wo der Inhalt nicht mit dem Antragstext zusammen stimmt bzw. der Antragstext nicht das wieder gibt, was gesagt wird.
  • Tagesordnungspunkte welche plötzlich verschwinden zwischen den Gremien.

Wahrscheinlich bin ich einfach zu korrekt. Nach 22 Jahren beim Bundesheer, bin ich gute Vorbereitung, Einhaltung von Terminen und Pünktlichkeit einfach gewöhnt, daher wirkt die jetzige Sitzungsführung für mich wahrscheinlich deshalb phasenweise so chaotisch und unorganisiert.

Aber vielleicht gewöhne ich mich noch daran.

Laufende Verwaltung

Alles was unter den Oberbegriff laufende Verwaltung fällt, muss nicht durch den Gemeinderat. Wenn die Regierung nicht will, dass wir wissen was im laufenden Betrieb passiert, müssen sie es uns auch nicht sagen. Es gibt dann nur die Möglichkeit, dass man bei den Mitarbeitern etwas erfragen kann – so sie denn etwas erzählen dürfen – oder man kommt über den Prüfungsausschuss drauf, was auf der Gemeinde läuft.

Die jetzige Regierung hat in der letzten Legislaturperiode immer bemängelt, dass sie keinerlei Infos bekommen haben und sie würden das ja ganz anders machen.

Nach einem halben Jahr kann ich sagen:

Machen sie nicht!

Sie agieren ganz genau so wie ihr Vorgänger!

Informationsbedürfnis

Ich melde mich nach einer kurzen kreativen Schaffenspause wieder retour und würde gerne von euch liebe Leser folgendes Wissen

  • Fühlt ihr euch gut von der Gemeinde informiert?
  • Habt ihr das Gefühl, dass etwas weiter geht im Ort?
  • Werden für euch wichtige Punkte umgesetzt?

Schreibt mir dazu gerne an kontakt@voesendorf.info

Cybersicherheit

Wie ihr der neuen Gemeindemitteilung entnehmen könnt, steht der Gemeinde heuer einiges an Arbeit bevor, da es ein neues Gesetz gibt. Das Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz 2026 kurz NISG 2026. Dies betrifft auch die Gemeinden und bringt einiges mit sich.

Gemeindemitteilung Marktgemeinde Vösendorf April 2026

Einiges ist im Bereich Cybersicherheit bereits geschehen in Vösendorf, doch vieles gibt es noch zu tun. Doch das Thema Cybersicherheit ist nicht nur wegen dem neuen Gesetz wichtig. Der Schutz der Daten der Gemeindebürger muss für eine Gemeinde ganz oben auf der Agenda stehen.

Und natürlich können sich Hacker auch eine Gemeinde als Ziel aussuchen. Daher haben wir uns auch bereits im ersten Ausschuss heuer mit dem Thema beschäftigt. Unser Ausschussmitglied DI Christian Swoboda, MSc hat uns im Ausschuss nicht nur einen Kurzvortrag zu dem Thema gehalten, sondern er hat uns auch informative Links übermittelt, welche ich hiermit auch gerne mit euch teilen will.

Der unsichtbare Krieg
ARTE Doku

Hacker – Das gestohlene Ich
ARTE Doku

Vösendorfs Zukunft – Teil 1

Unsere erste Aussendung heuer ist gerade in Verteilung. Unsere Gemeinderäte sind fleißig in ganz Vösendorf unterwegs und bringen euch die Aussendung persönlich in den Postkasten.

Es kann also ein wenig dauern, bis jeder Haushalt unsere Post bekommen hat! Für alle die nicht so lange warten wollen und natürlich auch für alle Interessierte außerhalb von Vösendorfs Ortsgrenze gibt es hier die gesamte Aussendung zum Nachlesen.

Ich muss jetzt auch los, die Postkästen in der Siedlung befüllen 😉