„Check den Respekt“

„Check den Respekt“ ist eine niederösterreichweite Präventionskampagne mit dem Ziel das Bewusstsein für ein respektvolles Miteinander zu schaffen bzw. zu stärken.

Ich habe von der Präventionskampagne im Zuge meiner Tätigkeit als geschäftsführende Gemeinderätin für Digitalisierung, Weiterbildung und Jugend erfahren und durfte bei einer sehr informativen Podiumsdiskussion mit anschließenden lehrreichen Workshops teilnehmen.

Da ich die Inhalte sehr wichtig und richtig finde, unterstütze ich diese Kampagne.

Sexualisierte Gewalt und Grenzverletzungen können überall vorkommen – in Vereinen, bei Festen, im digitalen Raum oder im Alltag. Oft beginnen sie im Kleinen: mit abwertenden Kommentaren, unangemessenen Nachrichten oder übergriffigem Verhalten, das nicht klar benannt wird.

+ Prävention bedeutet, früh hinzuschauen.
+ Prävention bedeutet, Haltung zu zeigen.
+ Prävention bedeutet, Sicherheit bewusst zu gestalten.

Respekt zeigt sich im Alltag
Gerade in der Arbeit mit jungen Menschen haben wir eine besondere Vorbildwirkung. Respekt heißt:
+ Grenzen achten
+ Sprache bewusst wählen
+ Übergriffiges Verhalten klar benennen
+ Betroffene ernst nehmen
+ Hilfe sichtbar machen

Es geht nicht um Misstrauen, es geht um Aufmerksamkeit. Nicht um Alarmismus, sondern um Klarheit.

Wenn auch du diese Kampagne unterstützen willst, kannst du dich gerne bei mir melden. Mehr Informationen zur Kampagne, findest du HIER.

Besinnliche Jahreszeit

Der Advent sollte ja eigentlich eine besinnliche Zeit sein. Als Buchhalterin habe ich bisher die Erfahrung noch nie gemacht. Der Dezember war und ist immer sehr stressig. Wenigstens habe ich heuer nicht noch die Doppelbelastung wegen dem Gemeindebudget. Auch wenn die Vorbereitung auf die Dezember-Gemeinderatssitzung viel Zeit in Anspruch nimmt, die Anspannung hält sich heuer in Grenzen.

Wichtig für eine besinnliche Zeit wäre auch, wenn wir Menschen die Meinung anderer wieder mehr gelten lassen könnten. Vor allem auf Social Media! Jeder Mensch bildet sich seine Meinung aufgrund seiner Werte, seiner Erfahrungen und seines Standpunktes im Leben.

Ich muss nicht jede andere Meinung annehmen und zu meiner eigenen machen. Es würde schon helfen, wenn die Menschen einfach akzeptieren könnten, dass jemand anderer Meinung ist. Ich muss niemanden davon überzeugen, dass ich recht habe. Wenn ich mit der Haltung oder den Werten von jemandem nichts anfangen kann, dann scrolle ich einfach weiter. Im echten Leben gehe ich ja auch nicht auf der Strasse und sage jedem ins Gesicht, was ich von ihm halte. Ich grüße und gehe weiter bei Menschen die ich nicht mag. Warum schaffen die Menschen das auf Social Media nicht?

Ich würde mir echt mehr Verständnis für andere Menschen wünschen. Aber ich befürchte auf Social Media ist dieser Wunsch zwecklos. Aber immerhin gibt es dort die Möglichkeit Menschen stumm zu schalten, bzw. vollständig zu blockieren. Wenn sonst nichts hilft für den Seelenfrieden – das hilft immer 😉

Und damit wünsche ich dir liebe Leserin/ lieber Leser eine besinnliche Adventzeit!