Letzte Sitzung 2023

Gestern fand die letzte Sitzung heuer statt. Jetzt geht es in eine kurze Winterpause. Am 11. Jänner findet, nach derzeitigem Stand, die erste Ausschusssitzung im neuen Jahr statt.

Alle Punkten wurden gestern entweder einstimmig oder mehrheitlich angenommen. Insgesamt waren es gestern 60 Tagesordnungspunkte. 31 Punkte im öffentlichen Teil, 29 Tagesordnungspunkte im nicht-öffentlichen Teil.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Buchhaltung der Marktgemeinde Vösendorf bedanken. Sie arbeiten das ganze Jahr im Hintergrund, für den reibungslosen Ablauf auf der Gemeinde mit. Und sind auch immer für mich da, bereiten die Sitzungspunkte vor, stehen das ganze Jahr für Fragen zur Verfügung und bringen auch immer neue Ideen ein, wie und wo man vielleicht noch mehr aus dem vorhandenen Budgetmitteln herausholen kann!

Ebenso möchte ich mich beim Amtsleitungs-Team bedanken. Durch die tolle Sitzungsvorbereitung und das befüllen des Session-Net können sich die Gemeinderäte bereits im Vorfeld in Ruhe einlesen und auch alte Unterlagen schnell und unkompliziert finden. Und so haben wir gestern für 60 Tagesordnungspunkte nur 60 Minuten gebraucht. Das kenne ich aus anderen Gemeinden anders!

Nachdem gestern alle Budgetpunkte erfolgreich erledigt worden sind, kann ich mir jetzt ein wenig Ruhe gönnen und meine Kraftreserven wieder aufladen. Im neuen Jahr geht es dann als erstes mit den Arbeiten am Rechnungsabschluss 2023 los.

Gemeinderatssitzung 13. Dezember 2023

Morgen findet die letzte geplante Gemeinderatssitzung heuer statt.

Wie gewohnt um 18 Uhr im Sitzungssaal, 1. Stock Schloss Vösendorf.

Auch ich bin diesmal wieder mit 5 Punkten vertreten:

  1. Voranschlag 2024 inkl. MFP und DPP = Budget 2024 inkl. 4-Jahres Finanzplan und Dienstpostenplan
  2. Bericht Änderung Verwendungszweck Darlehen
  3. Budget 2024 der Vösendorfer Kommunal GmbH
  4. Anpassung der Mieten der Vösendorfer Kommunal GmbH – Zusatz zum Generalmietvertrag
  5. Darlehensaufnahme der Vösendorfer Kommunal GmbH

Insgesamt erwarten uns 31 spannende Punkte. Dabei sein können alle entweder persönlich im Schloss oder per Live-Stream.

Projektplanung

Obwohl die Zeiten für die Gemeinden derzeit nicht so rosig aussehen, haben wir auch für nächstes Jahr ein paar Großprojekte – aus finanzieller Sicht – geplant auf der Gemeinde.

Manche dieser Projekte haben wir schon jahrelang drinnen stehen und sie wurden aus unterschiedlichsten Gründen bisher nicht umgesetzt. Andere wiederum sind neu. Ein Projekt welches wir schon seit Jahren jedes Jahr budgetieren, ist der Radweg auf der Triester Strasse. Da wir den gemeinsam mit der Sanierung der B17 umsetzen wollen, welche Sache des Landes NÖ ist, mussten wir mit der Umsetzung auf das Land NÖ warten. Und offenbar ist es jetzt nächstes Jahr tatsächlich so weit.

Und in Zuge dessen soll auch gleich die SCS-Brücke saniert werden, da davon auszugehen ist, dass aufgrund der Arbeiten auf der B17, weniger Leute über diese SCS-Zufahrt kommen werden.

Aber wieso planen wir so große Ausgaben, inklusive neuer Darlehensaufnahmen, wenn doch die Zeiten nicht so rosig sind? Zum einen, ist der Plan als Maximalplan anzusehen. Es kann aber auf jeden Fall nicht davon ausgegangen werden, dass tatsächlich alles nächstes Jahr umgesetzt wird bzw. auch nächstes Jahr zur Zahlung gelangt. Manches wird fertig werden, andere Dinge werden begonnen werden und nur zum Teil zu zahlen sein und der Rest wird sich auf die Folgejahre verschieben. Budgetiert wird trotzdem das Maximum, drunter bleiben kann man immer, erhöhen wird schwierig.

Aber gerade diese Großaufträge werden nochmal einzeln im Gemeindevorstand bzw. Gemeindevorstand behandelt werden und auch eine etwaige Darlehensaufnahme ist vom Gemeinderat zu beschließen. Das letzte Wort, was alles nächstes Jahr tatsächlich umgesetzt wird, ist mit dem Budget also noch nicht gesprochen. Es ist nur mal ein vorläufiger Plan. Was sich allerdings nicht im Budget findet, wird nächstes Jahr definitiv nicht umgesetzt! Sollten sich hier neue Bedarfe ergeben, müsste ein Nachtragsbudget gemacht werden. So geschehen voriges Jahr aufgrund eines Kanaleinbruches.

Für das Jahr 2023 war übrigens eine Darlehensaufnahme von 1,8 Mio in der Gemeinde vorgesehen, welches nicht aufgenommen werden musste, da nicht alle Projekte stattgefunden haben.

Gemeinden müssen sparen

Ich habe es bereits beim Beitrag Transferleistungen 2024 erwähnt, die gestiegenen Ausgaben bei den abzuführenden Transferleistungen sind nächstes Jahr eine enorme Herausforderung! Nichts desto trotz haben wir in Vösendorf das Budget relativ problemlos zusammen bekommen. Was zum einen daran liegt, dass die Abgabenertragsanteile nicht unsere Haupteinnahmequelle sind und zum anderen daran, dass wir schon seit vier Jahren auf Einsparungen auf der Ausgabenseite achten.

Anderen Gemeinden geht es da sehr viel schlechter. Ich habe schon von einigen Orten gehört, die alle Ermessensausgaben einstellen müssen. Ermessensausgaben sind alle Ausgaben, die nicht zu den Fixkosten zählen (Gehälter, Darlehenskosten, Strom, Gas, etc.) und auch nicht zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge benötigt werden (Müll, Abwasser, Wasser, KIGA, Schulen, etc.)

Zu den Ermessenausgaben zählen nicht nur die freiwilligen Sozialtöpfe der Gemeinden, sondern auch so Dinge wie Weihnachtsbeleuchtung, Veranstaltungen, Subventionen für Vereine etc.

In Vösendorf haben wir zum Glück die Einnahmen durch die Kommunalsteuer – u.a. der SCS. Diese wiederum hängen an den Gehältern, welche die Unternehmen ihren Mitarbeitern zahlen. D.h. gute Abschlüsse bei den Handels-KV Gehaltsverhandlungen, kommen über Umwege auch allen Vösendorfern zu Gute. Natürlich zahlt auch die Gemeinde ihren Mitarbeitern mehr Gehalt, was sich wiederum in den Fixkosten niederschlägt. Das alles und noch vieles mehr haben wir natürlich bei der Erstellung des Budgets 2024 berücksichtigt.

Im Gemeindevorstand wurde das Budget bereits mehrheitlich angenommen. Die Gemeinderäte haben es natürlich schon im Entwurf übermittelt bekommen und auch die öffentliche Auflage ist ordnungsgemäß erfolgt. Am 13. Dezember kommt es dann in der Gemeinderatssitzung zur Abstimmung.

Advent in Vösendorf 2023

Bis Weihnachten ist noch einiges los in Vösendorf! Neben den Weihnachtsfeiern der Vereine, gibt es auch noch einige Kulturveranstaltungen und auch der Stadlmarkt hat jeden Freitag von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Dazu kommen die Adventfenster welche den Ort noch ein wenig mehr verschönern.

Ich stöbere in regelmäßigen Abständen auf der Gemeinde-Homepage was es neues gibt und dabei fand ich auch den

Kinderadvent im Krippenverein am 8. Dezember ab 14 Uhr.

Für die Orgel- und Trompetenklänge am 10. Dezember in der Kirche gibt es noch Restplätze.

Am 15. Dezember gibt es beim Vösolino einen Punschnachmittag 16 bis 19 Uhr.

Am 22. Dezember organisiert die Feuerwehr einen Punschstand von 16 bis 22 Uhr. Da kann man das Punsch trinken gleich mit einem guten Zweck verbinden!

Das Friedenslicht kann man am 24. Dezember zwischen 9 Uhr und 11 Uhr beim Krippenverein abholen.

Dies ist nur ein kleiner Auszug. Alle Veranstaltungen inklusive der Details findet ihr auf der Gemeindehomepage.

Adventkranzbinden 2023

Am Dienstag fand das traditionelle Adventkranzbinden der Miteinander ladies Vösendorf statt. In netter Gesellschaft und mit kompetenter Unterstützung habe ich es geschafft einen tollen Adentkranz für mich zu Hause zu binden.

Vielen lieben Dank an Daniela Koza dass wir den Schlossheurigen nutzen durften und an unsere drei Christine´s die uns tatkräftig mit Tipps und Tricks unterstützt haben. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Schön dass wir miteinander so wundervolle Kränze zusammen bekommen haben und einen netten Abend miteinander verbracht haben. Und ein Überraschungsgast kam auf dem Heimweg auch noch vorbei!

Mödlinger Christkindl 2023

Wie schon voriges Jahr beteiligen sich die Miteinander ladies Vösendorf auch heuer wieder beim Mödlinger Christkindl.

Bei der Aktion werden Weihnachtswünsche von verschiedenen sozialen Einrichtungen in Mödling erfüllt. Die Kinder aus sozial benachteiligten Familien schreiben ihre Wünsche auf und man kann sich dann einzelne Wünsche aussuchen und sie erfüllen. Nähere Details gibt es hier.

Um die Sache für jede Einzelne zu vereinfachen, organisieren die Miteinander ladies Vösendorf wieder die Möglichkeit sich einfach und unkompliziert daran beteiligen zu können.

Beim Schlossheurigen Vösendorf steht eine Spendenbox, wo man zu den Öffnungszeiten schnell und unkompliziert einen Beitrag leisten kann. Unser liebe Silvia Gratzl organisiert den Rest. Sie kümmert sich um die Auswahl der Wunschzettel, organisiert die Geschenke und kümmert sich auch um eine weihnachtliche Verpackung.

Solltest also auch DU daran teilnehmen wollen, kannst du gerne bis 15. Dezember die Spendenbox beim Schlossheurigen nutzen. Natürlich sind auch Spenden von Männern gerne gesehen! Lasst uns miteinander ein paar Kinderaugen zu Weihnachten zum Leuchten bringen.

Schlossadvent Vösendorf 2023

Das erste Wochenende unseres wundervollen Schlossadvents ist bereits vorüber. Doch auch kommendes Wochenende habt ihr noch die Chance den Vösendorfer Schlossadvent zu besuchen.

Samstag 2. Dezember 14 Uhr bis 22 Uhr und

Sonntag 3. Dezember 14 Uhr bis 20 Uhr

Im Schloss in der Schlossaula und dem Freskensaal findet ihr den Handwerksmarkt. Im Gemeinderatssitzungssaal gibt es von 15 Uhr bis 18 Uhr eine Wichtelwerkstatt für die Kinder betreut vom Vösolino Team.

Im Kulturgwölb singt am Samstag der Chor der Volksschule Vösendorf.

Outdoor im Schlosspark findet man alles was das leibliche Wohl begehrt. Für Speis und Trank sorgen Vösendorfer Vereine und ortsansässige Unternehmen. Ebenso haben wir heuer wieder die beliebte Schauschmiede.

Beim Krippenverein – gleich neben dem Schlosspark – findet kommendes Wochenende jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr ein Schauschnitzen statt. Alles Details findet ihr hier.

Und hier ein paar Impressionen vom Eröffnungswochenende:

Investitionen Vösendorf 2024

Die größte Herausforderung ist jährlich die Festlegung welche Projekte im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen. Da im laufenden Budget normalerweise kaum was übrig bleibt, müssen die Projekte überwiegend mit Darlehen finanziert werden. Projekte haben wir sicher genug für die nächsten 10 Jahre in der Schublade, es muss daher priorisiert werden. Zu Projekten gehören unter anderem auch Neuanschaffungen von Fahrzeugen.

Und es gibt auch Projekte, die bereits geplant waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht umgesetzt werden konnten. Zum Beispiel extrem gestiegene Preise und einer daher notwendigen Neuausschreibung, Lieferverzug etc. Diese Projekte werden als erstes im Projekthaushalt aufgenommen, danach kommen Vorhaben die unbedingt notwendig sind – weil es sonst zu einer Gefährdung im öffentlichen Bereich kommen könnte – oder aus finanziellen Gründen die Umsetzung günstiger kommt – zum Beispiel gemeinsames Projekt mit dem Land, wo wir uns die Ausschreibungskosten sparen können.

  1. Vorhaben die aus den Vorjahren mitgenommen werden bzw. über mehrere Jahre geplant waren
  2. Unbedingt notwendig, da ansonsten eine Gefährdung entstehen könnte
  3. gemeinsame Projekte mit dem Land NÖ
  4. sonstige Projekte

zu 1. zählen im nächsten Jahr

  • Kirchenplatz – 50 % des KIG 2023 werden hierfür verwendet
  • Skaterpark
  • Umstellung öffentliche Beleuchtung auf LED- hier wurde heuer bereits begonnen und das Projekt wird nächstes Jahr fortgeführt. Die restlichen 50% des KIG 2023 fließen hier rein.
  • Sanierung Kanal
  • Sportplatz Aussenanlage – diese haben aufgrund der enorm gestiegenen Baukosten bisher aufgeschoben, doch nächstes Jahr planen wir das Projekt Sportplatz zu Ende zu bringen

zu 2. zählt

  • Brückensanierung SCS

zu 3. zählt

  • Radweg bei der B17. Hier können wir uns die Ausschreibungskosten sparen, da es sich um ein gemeinsames Projekt mit dem Land NÖ handelt

zu 4. zählen

  • Umbau Müllsammelplätze
  • Photovoltaikanlagen
  • Neue Fahrzeuge Wirtschaftshof
  • diverse kleine Projekte wie Grabanlagen am Friedhof, Hundeauslaufzonen, Blackoutvorsorge, Restaurierung Fresken, Schlossmauer, etc.

Transferleistungen 2024

Bei der diesjährigen Budgeterstellung sind als letztes die Zahlen vom Land NÖ eingearbeitet worden. Wir bekommen jährlich im November eine Aufstellung vom Land, mit welcher Höhe an Abgabenertragsanteilen wir zu rechnen haben und welche Transferleistungen wir ans Land im kommenden Jahr zu entrichten haben.

Bevor wir die Zahlen erhalten hatten, hatten wir ein sattes Plus im laufenden Budget für 2024, danach hatten wir keines mehr.

Bei der Jugendwohlfahrt ist der Betrag um 27,25% gestiegen. Bei der Sozialhilfeumlage um 23,51%. NÖKAS (NÖ Krankenanstaltsprengel) „nur“ um 7,12% usw.

Auf der Einnahmenseite hat sich übrigens kaum etwas geändert. Hier bekommen wir immer rund ~ € 1.040,– pro Einwohner. Da aber die Ausgabenseite jährlich steigt, bleibt davon jedes Jahr weniger übrig.

Im Jahr 2022 blieben der Gemeinde pro Einwohner rund € 379,– pro Person, 2023 waren es nur mehr € 293,– und für nächstes Jahr sind es nur mehr € 185,– pro gemeldetem Hauptwohnsitz! Die Aufgaben sind aber nicht weniger geworden in den letzten beiden Jahren! Im Jahr 2024 bleiben uns nach derzeitigem Stand nach Abzug der zu leistenden Transferzahlungen von den Abgabenertragsanteilen gesamt somit 1,4 Millionen Euro zur Aufrechterhaltung der Daseinsversorgung. Um € 800.000,– weniger als heuer! Natürlich sind das nicht die einzigen Einnahmen die eine Gemeinde hat, aber für das Gesamtbudget sind die Abgabenertragsanteile nicht unerheblich!

Allerdings habe ich noch Hoffnung, dass da noch Gelder nachkommen. Am Dienstag kamen tatsächlich die Finanzausgleichsverhandlungen zu einem Ende, gestern wurde das Ergebnis im Nationalrat beschlossen. Und es ist dabei die Rede von mehr Geld für die Gemeinden. Für unsere Budgeterstellung für das Budgetjahr 2024, kam diese Einigung allerdings zu spät. Aufgrund diverser Fristen, mussten wir am Montag bereits auflegen. Und sobald der Budgetentwurf öffentlich aufliegt, sind natürlich keine Änderungen mehr möglich!