Geht bitte wählen!

Morgen – 21. September 2025 – ist es wieder so weit in Vösendorf. Es ist Wahltag und ich verstehe jeden, der keine Lust darauf hat, jedes Jahr wählen zu gehen. Trotzdem ist es wichtig, dass ihr eure Stimme abgebt am Sonntag.

Wahlen sind der Grundpfeiler der Demokratie. Und Generationen vor uns haben dafür gekämpft wählen gehen zu dürfen. Also nutzt euer Wahlrecht und bestimmt mit, welchen Weg Vösendorf in den nächsten vier Jahren einschlagen wird.

Und solltet ihr den Weg unserer Bürgermeisterin Birgit Petross unterstützen bitte ich euch auch die fünf möglichen Vorzugsstimmen zu vergeben. Im Team Birgit Petross haben wir ein absolutes Vorzugsstimmensystem. Mit genug Stimmen kann jeder – egal auf welchem Listenplatz – in den Gemeinderat einziehen. Und mit zu wenig ist man umgekehrt auch raus, egal wo man auf der Liste steht.

Ich persönlich würde auch gerne weiter arbeiten für Vösendorf, daher werbe auch ich um persönliche Vorzugsstimmen – ihr findet mich auf Listenplatz 2.

Ich muss gestehen, ich habe mir das diesmal ein wenig länger überlegen müssen. Denn eines weiß ich, nach dem Wahlkampf beginnt erst die wirkliche Arbeit! Wir konnten in den letzten Monaten schon vieles vorbereiten, aber der Gemeinderatsbeschluss fehlt in vielen Angelegenheit noch. Dies muss jetzt alles nachgeholt werden.

Warum habe ich trotz der anstehenden Herausforderungen dafür entschieden, weiter machen zu wollen? Weil ich mir sehr viel Wissen in den letzten Jahren angeeignet habe, sehr viel Zeit und Energie für Vösendorf aufgewandt habe und dies soll nicht umsonst gewesen sein. Es treten sehr viele neue Persönlichkeiten bei der Wahl – auf allen Listen – an. Was auch gut so ist. Neue Perspektiven, neuer Input ist immer gut. Doch braucht es auch ein paar Gemeinderäte die sich bereits in der Gemeindeordnung und auch bezüglich der Herausforderungen in unserem Ort auskennen. Daher wünsche ich mir am Ende des Tages einen guten Mix aus unterschiedlichsten Persönlichkeiten für unseren Gemeinderat.

Daher nochmal meine Bitte – Geht bitte wählen!

Danke

Miteinander LED Umstellung

Ein sehr großes Projekt heuer und nächstes Jahr,  ist die Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED. Das kostet viel Geld, hilft aber langfristig viel Energie und auch Geld zu sparen.

Insgesamt haben wir 1,6 Millionen Euro in den Jahren 2024 und 2025 dafür budgetiert. € 384.000,– kommen dabei vom KIG 2023. Zahlenquelle Voranschlag 2024 der Marktgemeinde Vösendorf.

Viele Gemeindeprojekte kosten sehr viel Geld. Die Instandhaltung der Gemeinde-Infrastruktur (Straßen, Kanal, Gebäude, etc.) ist eine der Hauptaufgaben der Gemeinde und dementsprechend kostenintensiv.

GGR Finanzen – fad wird einem nicht

Kaum hatten wir neue Abläufe festgelegt und uns aneinander gewöhnt, konnte es sich die Buchhaltungsleiterin verbessern und ich bekam eine neue – für mich zuständige – Abteilungsleiterin.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich die Gemeindespezifika schon ganz gut drauf. Rechnungsfreigabe im ELAK, Zweitzeichnung Datenträger, regelmäßige Treffen in der Buchhaltung, Rechnungsabschluss, Voranschlag, Nachtragsvoranschlag, Sitzungsvorbereitung, alles schon mal gemacht. Jetzt halt alles mit einer neuen zuständigen Abteilungsleiterin. Doch auch das war kein Problem. Wir fanden recht rasch zueinander und intern lief alles reibungslos.

Dafür gab es immer noch Herausforderungen von außen. Kaum war der letzte LockDown vorbei, explodierten die Preise im Baubereich. Bereits budgetierte Projekte waren plötzlich nicht mehr leistbar. Es folgten Teuerungen im Energiebereich, Erhöhung Darlehenszinsen und die allgemeine Teuerung.

Und so gab es die vier Jahre immer wieder neue Herausforderungen zu bewältigen. 2023 war aus meiner Sicht aber dann schon ein wenig leichter. Mit Krisen von außen lebte ich da schon seit Jahren und intern lief alles. Und wir hatten es geschafft 2023 unsere Projekte auf der Gemeinde ohne neue Darlehensaufnahme umzusetzen. Nur in der Kommunal GmbH mussten wir ein Darlehen aufnehmen, aufgrund der hohen Kosten für die Sanierung der Gemeindebauten. Trotzdem konnten wir in nicht mal vier Jahren den Schuldenstand von der Gemeinde Vösendorf inkl. dazugehöriger Kommunal GmbH um

€ 4,6 Millionen reduzieren! 🎉

Und das trotz aller Herausforderungen! Ich würde ja gerne mal sehen, wie viel wir weiter bringen, wenn die Herausforderungen von außen nachlassen und die Kommunalsteuer wie gewohnt fließt. 😀

Budgeterstellung 2023

Kaum wurden die Abteilungsleiter der Gemeinde Vösendorf angewiesen ihre Budgetbedarfe bekannt zu geben, kam ein Schreiben vom Land NÖ. Darin wurden alle niederösterreichischen Gemeinden dazu aufgerufen, bei der Budgeterstellung neben den laufenden Kosten nur unbedingt notwendige Anschaffungen bzw. Projekte zu budgetieren.

Und zeitgleich wurden wir angewiesen, nach dem Rechnungsabschluss 2022 einen Nachtragsvoranschlag 2023 zu erstellen. Nicht notwendige, aber wünschenswerte Projekte, können dann im Nachtrag aufgenommen werden – so aus dem heurigen Jahr Budgetmittel vorhanden sind bzw. eine Finanzierung möglich ist.

Also eigentlich derselbe Ablauf, den wir schon beim heurigen Budget gewählt haben. Allerdings war es damals noch eher ein Vorschlag und weniger eine klare Aufforderung. Natürlich wurden die Abteilungsleiter umgehend darüber informiert.

Quasi zeitgleich mit dem Schreiben vom Land, kamen vom KDZ (Zentrum für Verwaltungsforschung) folgende Planungsanhalte für das laufende Budget 2023.

  • Instandhaltungskosten + 12 – 15 % Ausgaben
  • andere laufenden Kosten + 10 % Ausgaben
  • Treibstoff + 100% Ausgaben – das trifft uns nicht so hoch, da wir beim Nachtrag schon erhöht haben. Wir starten also bei einer höheren Basis. Mehrkosten kommen aber natürlich auch hier auf uns zu.
  • Energie bis zu + 500 % Ausgaben – von manchen Gemeinden haben wir auch schon gehört + 600%; unser Energieanbieter sagt uns derzeit + 400% =
    ~ € 1 Mio Mehrausgaben!
  • Personal + 6-8% Ausgaben
  • Kommunalsteuer sollte sich leicht erhöhen – die einzig positive Nachricht für unser Gemeindebudget
  • Abgabenertragsanteile werden eher sinken – was klar ist, da aufgrund der ökosozialen Steuerreform der Staat natürlich weniger Steuern einnimmt und somit natürlich auch die Gemeinden weniger bekommen

Die Buchhaltung rechnet gerade alles aus. Leichter wird es für uns aber leider nicht. Die Krisenbudgetierung setzt sich fort. So toll die Steuerentlastung für die privaten Haushalte auch ist, die Gemeinden trifft dies natürlich im Rahmen von geringeren Einnahmen (Abgabenertragsanteile), bei ständig steigenden Ausgaben aufgrund der Teuerungen.

Gemeinderatssitzung 22. Juni 2022

Morgen gibt es wieder eine Gemeinderatssitzung in Vösendorf. Wie immer mit einem dazugehörigen Live-Stream, den ihr morgen hier findet.

Ich habe diesmal auch wieder zwei Punkte. Einer davon ist der Nachtragsvoranschlag 2022. Also das überarbeitete Budget für das heurige Jahr. Notwendig wurde der Nachtragsvoranschlag vor allem wegen dem Überschuss beim Rechnungsabschluss 2021. Das Jahr 2021 haben wir mit € 2,9 Mio liquiden Mitteln abgeschlossen, die aber bei der Budgeterstellung im Herbst 2021 noch nicht berücksichtigt werden konnten.

Natürlich hätten wir das Geld auch einfach liegen lassen können, bei den derzeitigen Zinsen bringt das allerdings nichts, weshalb wir beschlossen haben die Mittel zu verplanen um sie in weiterer Folge ausgeben zu können. Dazu war der Nachtragsvoranschlag notwendig. Und weil wir schon dabei waren, haben wir auch gleich die Teuerungen bei Strom, Energie, etc. mitberücksichtigt beim Budget. Ein paar zusätzliche Investitionen haben wir auch gleich noch aufgenommen wie ein neues Müllauto und einen Kommunaltraktor für den Wirtschaftshof.

Trotz der gestiegenen Investitionen können wir aufgrund der liquiden Mittel die Darlehen weiter reduzieren.